Im Jahr 2019 ohne Internet…

…ist sowas überhaupt möglich? Ja. Leider. Und tatsächlich ist es sogar etwas ungeschickt, wenn man einen „Technik-Blog“ betreibt. 😉

Wie es dazu kam? Aufgrund von massiven Problemen mit Unitymedia, könnte ich meinen Vertrag dort im Dezember sozusagen „sonderkündigen“. Die Annahme der Kündigung seitens Unitymedia hat mich dann doch etwas überrascht, aber auch bestätigt, dass sie die Probleme wohl kennen und offenbar keine Lösung anbieten können. Ansonsten wird man ja nicht so einfach aus einem laufenden 2-Jahres-Vertrag gelassen… Deshalb habe ich nun seit einem Monat (zuhause) kein Internetzugang mehr.

Auch wenn ich gleich daraufhin im Dezember noch einen DSL-Anschluss bei der Telekom bestellt habe, muss ich bis heute auf den (offenbar notwendigen) Techniker warten. Morgen soll es nun soweit sein. Und wenn alles klappt – und ich ab morgen wieder online bin – gehts auch hier wieder weiter!

Ich freu mich dann wieder über aktuelle Nachrichten aus der Technik-Welt berichten zu können, euch interessante Apps vorzustellen und ein paar Erfahrungsberichte über meine neuen Gadgets zu schreiben. Es wird spannend!

Hier noch meine Highlights der letzten vier internetfreien Wochen:

  • Smart Home-Geräte gehen nicht. Das heißt: hinter den Sofa klettern um die Stehlampe per Knopf einzuschalten (und noch einiges mehr).
  • Roboter-Staubsauger lässt sich nicht konfigurieren, richtig steuern etc.
  • Sämtliche Alexas sind außer Betrieb. Somit auch keine Musik im Haus.
  • Kein Amazon Prime, Netflix, YouTube etc.
  • Kein HD-Fernsehen (läuft bei uns über waipu.tv)
  • Datenvolumen vom Smartphone nach drei Tagen aufgebraucht. Dann wunderbare Drossel. Davon abgesehen miserabler Empfang zuhause.

So sah ganz grob meine unfreiwillige Netz-Pause aus. Schon interessant zu sehen, wie abhängig wir vom Internet sind – ich vielleicht auch ein wenig mehr als der Durchschnittsdeutsche. Es gehört aber einfach zum Leben bei uns dazu. Wie Strom. Umso trauriger, wie es bei uns in Deutschland diesbezüglich so läuft: Erst monatelang massive Probleme beim alten Anbieter. Tägliche Ausfälle. Dann der Wechsel. Frühester Techniker-Termin ist dann fast einen Monat nach Bestellung. Ausweichen auf Smartphone (mit Hotspot) kaum möglich, weil das Datenvolumen gleich aufgebraucht und der Empfang miserabel ist. LTE-Sticks mit richtiger Prepaid-Flatrate für einen Monat gibt es gar nicht. Die anderen angebotenen Tarife sind lächerlich (viel zu wenig Volumen, unverhältnismäßig teuer). Deutschland 2019.

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